Ökotoxikologie

Mit Hilfe ökotoxikologischer Testverfahren wird die Umweltgefährlichkeit von Abwässern, Sedimenten ebenso wie Stoffen, Gemischen und anderen Materialien ermittelt. Dabei werden anhand unterschiedlicher Verfahren verschiedene Ebenen der Nahrungsketten im Gewässer betrachtet.

Folgende ökotoxikologische Verfahren führen wir für Sie durch:

  • Fischeitest 
    mit dem Zebrabärbling Danio rerio (nach ISO 15088)
  • Daphnientest 
    mit dem Wasserfloh Daphnia magna (nach DIN 38412-L30)
  • Leuchtbakterientest 
    mit dem marinen Bakterium Aliivibrio fischeri (nach ISO 11348-2-L34)
  • Algenwachstumshemmtest 
    mit der Grünalge Desmodesmus subspicatus und/oderder marinen Kieselalge Phaeodactylum tricornutum (nach DIN 38412-L33 bzw. ISO 10253)
  • Amphipodentest  
    mit dem Schlickkrebs Corophium volutator (nach ISO 16712)
  • Weitere Testverfahren bieten wir Ihnen auf Anfrage

Die genannten Verfahren werden nach den jeweils aktuellen DIN- und ISO-Normen durchgeführt und sind in unserem Institut selbstverständlich nach ISO 17025:2005 akkreditiert.

Ausstattung

Für gewässerökologische und ökotoxikologische Untersuchungen halten wir modernste Technologien, Geräte und optische Ausrüstung vor:

  • Stereomikroskope und Mikroskope mit digitaler Bilddatenverarbeitung
  • Messgeräte für pH-, Sauerstoff- und Leitfähigkeitsmessungen sowie Sichttiefe
  • diverse Probenahmegeräte (wie z. B. Sedimentgreifer, AQEM-Kescher, Elektrofischgerät) und Boote
  • GPS-Empfänger
  • umfangreiche Bestimmungsliteratur
  • Laboreinrichtungen für die ökotoxikologischen Testverfahren
  • Klimaraum und -schränke
  • Hach-Lange Luminometer Lumistox mit 2 Lumistherm
  • Microbics Luminometer Mikrotox 500
  • TECAN Infinite F200 Plattenfluorometer